Leitung der Qualitätskontrolle
FORTBILDUNG: ONLINE & FLEXIBEL
Leitung der Qualitätskontrolle

im GMP-Umfeld für Arzneimittel mit kleinen Molekülen und mit pflanzlichen Wirkstoffen.

✓ Berufsbegleitend weiterbilden – effizient, flexibel, online.

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Qualitätskontrolle Fortbildung: Qualifizierung zur Leitung

im GMP-Umfeld für Arzneimittel mit kleinen Molekülen und mit pflanzlichen Wirkstoffen

Komplexe Anforderungen meistern. Prozesse gezielt umsetzen. Wissen praxisnah anwenden.

Lernen Sie, wann und wo es Ihnen passt – und entwickeln Sie sich zur kompetenten Führungspersönlichkeit in der Qualitätskontrolle. Dieses Programm verbindet fundiertes Wissen mit praxisnaher Umsetzung und bereitet Sie gezielt auf die Anforderungen moderner Kontrollleitung vor. Stärken Sie Ihre fachliche und organisatorische Kompetenz – flexibel, on-demand und abgestimmt auf Ihren Berufsalltag.

Praxisorientiert lernen – unabhängig von Ort und Uhrzeit.
Online, strukturiert und jederzeit verfügbar – genau richtig für Fachkräfte mit hohem Anspruch und wenig Zeit.

Alle wichtigen Informationen zur Qualitätskontrolle Fortbildung – kompakt und übersichtlich auf einen Blick

Leitung der Qualitätskontrolle im GMP-Umfeld für Arzneimittel mit kleinen Molekülen und mit pflanzlichen Wirkstoffen

Qualitätskontrolle Fortbildung: Einführung in das Programm

Gezielt qualifizieren für eine verantwortungsvolle Position in der Qualitätskontrolle

Gezielt qualifizieren für eine verantwortungsvolle Position in der Qualitätskontrolle

Die Rolle der Leitung der Qualitätskontrolle im GMP-Labor ist entscheidend für die Sicherstellung einer gesetzeskonformen und sachgerechten Qualitätskontrolle und Stabilitätsprüfung von Wirkstoffen und Arzneimitteln.

Unser Fortbildungsprogramm bietet eine umfassende Qualifizierung, die speziell darauf ausgerichtet ist, Sie auf die anspruchsvollen Aufgaben als Leitung der Qualitätskontrolle entsprechend Kapitel 2 des EU-GMP-Leitfadens bzw. in Deutschland nach §12 AMWHV vorzubereiten.

Sie erlangen fundiertes Wissen zu regulatorischen Anforderungen:

  • Billigung oder Zurückweisung von Ausgangsstoffen, Verpackungsmaterial und Zwischenprodukten;
  • Genehmigung von Spezifikationen, Anweisungen zur Probennahme und von Prüfanweisungen sowie Sicherstellung, dass diese eingehalten werden;
  • Sicherstellung, dass alle erforderlichen Prüfungen für Ausgangsstoffe und Arzneimittel durchgeführt wurden;
  • Zustimmung zur Beauftragung sowie Überwachung der Analyselabors, die im Auftrag tätig werden;
  • Kontrolle der Qualifizierung und Wartung der Räumlichkeiten und der Ausrüstung für die Durchführung der Prüfungen;
  • Sicherstellung, dass die notwendigen Validierungen der Prüfverfahren durchgeführt und die Prüfverfahren sachgerecht entwickelt und überwacht werden, und
  • Sicherstellung der erforderlichen anfänglichen und fortlaufenden Schulung des Personals, das im Bereich der Prüfung tätig ist.
Kompetenz entwickeln, Verantwortung übernehmen – wann und wo Sie möchten

Kompetenz entwickeln, Verantwortung übernehmen – wann und wo Sie möchten

Gleichzeitig erhalten Sie praxisorientierte Einblicke, um Ihr erworbenes Wissen direkt in die Umsetzung zu bringen. Der Kurs fördert nicht nur Ihre fachliche Expertise, sondern stärkt auch Ihre Fähigkeit, organisatorische und operative Herausforderungen souverän zu meistern.

Von der Spezifikation über die Prüfung von Arzneimitteln bis hin zu den dafür sicherzustellenden Rahmenbedingungen – dieses Programm ist Ihr Schlüssel, um die Anforderungen moderner Kontrollleitung erfolgreich zu erfüllen.

Das gesamte Programm ist dabei vollständig on demand gestaltet, sodass Sie Ihre Fortbildung flexibel und in Ihrem eigenen Tempo absolvieren können. Lernen Sie, wann und wo es Ihnen passt, und profitieren Sie von einem Kurs, der sich Ihren Bedürfnissen anpasst!

Qualitätskontrolle: Fortbildungskonzept

Das Fortbildungskonzept basiert auf einem modularen Ansatz, der die Teilnehmer/innen schrittweise in die verschiedenen Aspekte der Qualitätskontrolle im GMP-Umfeld einführt. Ziel ist es, praxisrelevante Kompetenzen zu vermitteln, die direkt im Arbeitsalltag anwendbar sind. Die Struktur des Programms stellt sicher, dass sowohl theoretisches Wissen als auch praktische Umsetzung im Vordergrund stehen.

✓ Modularer Aufbau für gezielte Lerninhalte
Das Programm ist in sieben Module gegliedert, die jeweils spezifische Themen der Kontrollleitung abdecken. Die Module dauern zwischen 90 und 120 Minuten und können in beliebiger Reihenfolge absolviert werden.


✓ On-Demand-Zugang
Alle Module sind vollständig on demand verfügbar, sodass die Teilnehmer ihre Fortbildung flexibel in ihren individuellen Zeitplan integrieren können. Dies ermöglicht eine maximale Vereinbarkeit mit beruflichen Verpflichtungen und persönlichen Anforderungen.


✓ Praxisorientierung
Das Konzept legt großen Wert auf die Verbindung von Theorie und Praxis. Jedes Modul bietet:

• Konkrete Fallbeispiele aus dem GMP-Umfeld.
• Praktische Tipps, die auf den Erfahrungen der Referenten basieren.


✓ Expertenwissen durch erfahrene Referenten
Die Module werden von unseren beiden Experten, Meryam Mentgen-Wolny und Dr. Markus Veit geleitet, die ihre Expertise und langjährige Erfahrung teilen. Sie bringen fundiertes Wissen zu regulatorischen Anforderungen und sachgerechtem Labormanagement mit, und stehen für praxisnahe Fragen zur Verfügung. Schreiben Sie uns dazu jederzeit gerne an.


✓ Schwerpunkt auf Flexibilität und Individualisierung
Teilnehmerinnen und Teilnehmer können den Programmablauf individuell gestalten:

• Sie entscheiden, welche Module sie wann absolvieren.
• Sie lernen in ihrem eigenen Tempo und wiederholen Inhalte nach Bedarf.
• Die Fortbildung ist auf mobile Endgeräte abgestimmt und kann ortsunabhängig absolviert werden.


✓ Abschluss mit Zertifikat
Nach erfolgreicher Absolvierung aller Module erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das ihre neu erworbenen Kompetenzen dokumentiert. Dieses Zertifikat unterstreicht ihre Qualifikation als Leitung der Qualitätskontrolle im GMP-Umfeld und ist ein wertvoller Nachweis für ihre berufliche Weiterentwicklung.


Mit diesem Konzept bietet das Programm eine ideale Balance zwischen Flexibilität, Fachwissen und Praxisnähe – maßgeschneidert für die Anforderungen im GMP-Umfeld.

 

Ziel des Programms

Das Ziel des Programms ist es, Fach- und Führungskräfte optimal auf die anspruchsvolle Rolle als Leitung der Qualitätskontrolle im GMP-Umfeld vorzubereiten. Es vermittelt praxisnahes Wissen und Handlungskompetenzen, um die komplexen Anforderungen im pharmazeutischen QK-Labor sicher, effizient und GMP-konform umzusetzen. Folgende Kernziele hat das Programm:

1. Regulatorische Anforderungen sicher erfüllen:
Die Teilnehmer lernen die rechtlichen und regulatorischen Grundlagen im GMP-Umfeld, um Compliance sicherzustellen und Prozesse gesetzeskonform zu gestalten.


2. Effiziente Qualitätskontrolle:
Das Programm vermittelt Strategien zur Optimierung von Tätigkeiten im QK-Labor, Raumorganisation und Lagerkonzepten, um die Effizienz und Qualität der Produktion zu maximieren.


3. Technische und operative Exzellenz erreichen:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben fundierte Kenntnisse zur analytischen Verfahrensentwicklung, Validierung und Obliegenheiten in der Routineanwendung von Prüfverfahren, Qualifizierung und Wartung von Ausrüstung und analytischen Geräten sowie zur Implementierung moderner Technologien wie digitale Systeme und Datenintegrität.


4. Führungskompetenzen ausbauen:
Das Programm stärkt die Führungskompetenzen der Teilnehmer, damit sie Teams motivieren, leiten und erfolgreich durch operative Herausforderungen führen können.


5. Flexibilität und Praxisorientierung fördern:
Durch praxisnahe Inhalte und das On-Demand-Format können die Teilnehmer die Fortbildung flexibel in ihren Berufsalltag integrieren und die erlernten Konzepte direkt anwenden.

✓ Zielgruppe: Für Fach- und Führungskräfte in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle, Laborleiterinnen und Laborleiter.
 

Teilnehmerstimme

„Sehr informative und gut strukturierte Fortbildung zu Grundlagen und aktuellen Neuerungen im Bereich GMP und QK. Besonders der Erfahrungsschatz von Dr. Veit und Frau Mentgen-Wolny war für mich sehr wertvoll. Ich gehe motiviert aus der Fortbildung heraus.“

Stefan Rahn Assistant to Head of QC
Jungbunzlauer

Qualitätskontrolle Fortbildung: Programminhalte

Die Leitung der Qualitätskontrolle im GMP-Umfeld erfordert fundiertes Fachwissen. In diesem umfassenden Kurs lernen Sie, wie Sie regulatorische Anforderungen erfüllen, Abläufe im Labor effizient gestalten und Teams erfolgreich führen. Durch eine Kombination aus theoretischen Grundlagen, praxisnahen Beispielen bereiten wir Sie optimal auf Ihre Aufgaben vor. 

Tauchen Sie ein in die Welt der Good Manufacturing Practice (GMP) und lernen Sie, wie Sie das QK-Labor, Abläufe und Personal perfekt aufeinander abstimmen. Vom Aufbau effektiver spezifikationskonformer Prüfanweisungen bis zur Einführung zukunftssicherer Technologien – unser Programm bietet Ihnen das notwendige Werkzeug, um Exzellenz in der Qualitätskontrolle zu erreichen.

Modul 1
Dr. Markus Veit
(90 min)
Regulatorische Anforderungen an die Chargenfreigabe von Ausgangsstoffen und Arzneimitteln sowie die Durchführung von Stabilitätsprüfungen

 

On-Demand Aufzeichnung vom 16.10.2025

In einem einleitenden Modul wird ein Überblick zu den wichtigsten Vorgaben gegeben, die im QK-Labor im GMP-Umfeld in der EU und der Schweiz beachtet werden müssen sowie zu internationalen Vorgaben, die in Europa relevant sind. Dazu gehört insbesondere auch das Europäische Arzneibuch, weil die darin niedergelegten Anforderungen legal verpflichtender Natur sind und nicht wie die Vorgaben in Leitlinien mit einer gewissen Flexibilität angewendet werden können. Schließlich sind für die Funktion der Leitung der Qualitätskontrolle auch Fragen der Abgrenzung von Verantwortlichkeiten und Haftungsrisiken relevant.

 

  • EU-GMP-Leitfaden
  • AMWHV
  • ICH-/EMA-Leitlinien
  • Anforderungen im Europäischen Arzneibuch und der USP
  • Internationale Regelwerke
  • Erforderliche Qualifikation und Sachkunde für die Leitung der Qualitätskontrolle
  • Abgrenzung zu anderen Verantwortlichen im Unternehmen
  • Vertretungsregelungen und Delegationsrechte
  • Haftungsrisiken
Modul 2
Dr. Markus Veit
(90 min)
Entwicklung und Überwachung analytischer Prüfverfahren

 

On-Demand Aufzeichnung vom 16.10.2025

Nach der Implementierung der USP-Kapitel <1210> und <1220> halten mit der neuen ICH-Q14 Leitlinie Lebenszykluskonzepte nun auch in Europa endgültig Einzug in die analytische Verfahrensentwicklung. Die erste Lebenszyklusphase bildet die angemessene Entwicklung geeigneter Prüfverfahren für die Qualitätskontrolle von Wirkstoffen und Arzneimitteln ab. Dabei werden heute wichtige Leistungsmerkmale der Prüfverfahren, wie Präzision und Richtigkeit, bereits während der Entwicklung evaluiert. Von zentraler Bedeutung ist dabei die risikobasierte Abschätzung möglicher analytischer Fehler. Die Überprüfung der Robustheit ist heute auch Bestandteil der Entwicklung analytischer Prüfverfahren. Für die Stabilitätsuntersuchungen ist der Nachweis der stabilitätsindizierenden Eigenschaften der angewendeten Prüfverfahren von zentraler Bedeutung. Schließlich werden im Rahmen der analytischen Entwicklung auch wichtige Entscheidungen zu Rahmenbedingungen der Kontrollverfahren getroffen, wie die Anwendung von Mehrfachbestimmungen oder die Verwendung von Responsefaktoren.

 

  • ICH Q14 | USP <1210> | USP <1220>
  • Risikobasierte analytische Verfahrensentwicklung
  • Das „Analytical Target Profile (ATP)“
  • Die Bedeutung des „Total Analytical Error“
  • Anforderungen an die Präzision
  • Entwicklung von stabilitätsindizierenden Prüfverfahren
  • Forcierte Abbaustudien
  • Verwendung von Simulationssoftware
  • Etablierung von Responsefaktoren
  • Robustheit analytischer Prüfverfahren
  • Überwachung analytischer Prüfverfahren
Modul 3
Dr. Markus Veit
(120 min)
Anforderungen an Reagenzien und Referenzstandards

 

On-Demand Aufzeichnung vom 17.10.2025 

Die nicht sachgerechte Etablierung und Verwendung von Referenzstandards in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle und Stabilitätsprüfung gehört zu den häufigsten GMP-Defiziten.  Eine Reihe von Leitlinien macht Vorgaben und enthält Anforderungen, die bei der Verwendung von Standards bei analytischen Verfahren relevant sind. Die Spezifika für die Verwendung bei Arzneimittelprüfungen werden dabei häufig nur ungenügend berücksichtigt. Sehr allgemeine Angaben finden sich in EU-Richtlinien und in den ICH- und CHMP-Leitlinien. Schließlich enthält das Kapitel 5.12. im Europäischen Arzneibuch detaillierte Vorgaben zur Etablierung und Verwendung von Arzneibuch-Standards. Die Vorgaben und Anforderungen in den unterschiedlichen Leitlinien sind nicht einheitlich und erfordern für den jeweiligen Einsatzzweck eine angemessene und praxisorientierte Umsetzung. 

 

Im Mittelpunkt dieses Moduls stehen deshalb Aspekte der praktischen Umsetzung der geltenden Regularien sowie Konzepte zur Organisation und zum Umgang mit Referenzsubstanzen sowie zu deren Einsatz bei der Prüfung von pharmazeutischen Wirkstoffen und Fertigprodukten und Stabilitätsuntersuchungen. Schließlich wird auch der sachgerechte Umgang mit Chemikalien, Reagenzien und Lösungen behandelt.

 

  • Regulatorische Anforderungen
  • Etablierung von Primärstandards für die Identitätsprüfung, Gehalts- und Reinheitsbestimmung
  • Ableitung von Arbeitsstandards
  • GMP-gerechte Lagerung und Umgang mit Referenzstandards in der Qualitätskontrolle
  • Chemikalien, Reagenzien und Lösungen

 

Modul 4
Meryam Mentgen-Wolny
(90 min)
Verifizierung von Prüfverfahren im Arzneibuch

 

On-Demand Aufzeichnung vom 21.10.25
Für die in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle angewandten Prüfverfahren ist jeweils der Nachweis zu erbringen, dass sie für den vorhergesehenen Zweck geeignet sind. Arzneibuchmethoden des europäischen oder amerikanischen Arzneibuchs gelten gemeinhin als validiert. Bei der Implementierung im eigenen Labor muss daher keine vollständige Validierung nach ICH Q2 durchgeführt werden; es muss allerdings der Nachweis erbracht werden, dass auch unter den tatsächlich vorliegenden Umgebungsbedingungen die Leistungsfähigkeit der Verfahren gegeben ist. Dieser Vorgang wird in der USP unter dem Begriff „Verifizierung“, in der Ph. Eur (neuerdings) als „Implementierung“ beschrieben. Der Umfang der Verifizierung bzw. Implementierung wird dabei individuell auf Grundlage der Komplexität des Verfahrens, der Erfahrung der Bearbeiter und der Komplexität der Probe und der Probenaufarbeitung festgelegt.

 

  • Regulatorischer Hintergrund: Ph. Eur. 5.26. und USP 〈1226〉
  • Tipps und Tricks bei der Methodeninstallation
  • Geeignete Verifizierungsexperimente zur Bewertung der Leistungsmerkmale des analytischen Verfahrens
  • Festzulegende Akzeptanzkriterien

 

Modul 5
Dr. Markus Veit
(120 min)
Analytische Validierung – So geht’s richtig!

 

On-Demand Aufzeichnung vom 28.10.25
Die ICH-Q2-Leitlinie als zentrale Leitlinie zur analytischen Validierung in der pharmazeutischen Qualitätskontrolle und Stabilitätsprüfung wurde grundlegend überarbeitet. Die Leitlinie wurde im Juli 2024 in der EU als EMA-Vorgabedokumente implementiert. Man sollte meinen, dass damit nun das Regelwerk zu den diesbezüglichen Anforderungen im pharmazeutischen Umfeld angemessen aktualisiert vorliegt. Leider muss man konstatieren, dass das nicht der Fall ist und man in der Praxis mit einer Reihe von Inkonsistenzen sowie nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik entsprechenden Vorgaben konfrontiert ist. Es fehlen beispielsweise sachgerechte Vorgaben für spurenanalytische Verfahren zur Bestimmung von Nitrosaminen (und anderen mutagenen Verunreinigungen), Metallverunreinigungen, Verunreinigungen aus Packmitteln und Kontaminanten in Pflanzlichen Arzneimitteln. Schließlich werden auch die Besonderheiten von Bioassays in beiden Leitlinien kaum berücksichtigt. In diesem Modul wird vermittelt, wie eine sachgerechte Vorgehensweise im QK-Labor etabliert werden kann (und sollte) und wo fehlende Informationen zu finden sind. Außerdem wird das neue Kapitel 5.27 sowie die Harmonisierung des Kapitels 2.2.46 des Europäischen Arzneibuchs behandelt.

 

  • Analytische Kontrollstrategie
  • Anforderungen an die Leistungsmerkmale (Selektivität, Präzision, Richtigkeit, Nachweis- und Bestimmungsgrenze)
  • „Response“ und Kalibriermodell
  • Verknüpfung zwischen Entwicklung und Validierung
  • Akzeptanzkriterien für unterschiedliche Prüfverfahren
  • Änderungen und Ergänzungen durch die Revision der ICH Q2R2
  • Besonderheiten spurenanalytischer Prüfverfahren
  • Analytischer Verfahrenstransfer

 

Modul 6
Dr. Markus Veit
(90 min)
GMP-Obliegenheiten im QK-Labor

 

On-Demand Aufzeichnung vom 29.10.25
Im QK-Labor sind zahlreiche GMP-Vorgaben zu beachten; diese müssen sachgerecht in entsprechenden Vorgabedokumenten abgebildet sein. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Qualifizierung der analytischen Instrumente. Im Lichte der Überarbeitung des USP-Kapitels <1058> und der Einführung von Lebenszykluskonzepten in der Qualifizierung ergeben sich dabei eine Reihe aktueller Entwicklungen. Die Durchführung dieser Qualifizierungen und auch die Validierung der Prüfverfahren erfordern gelenkte Dokumente zur Planung, Dokumentation sowie Aus- und Bewertung, die strukturiert aufeinander aufbauen müssen. Es ist nicht unüblich, dass Zulassungsinhaber im Rahmen der Qualitätskontrolle und der Haltbarkeitsprüfung von Wirkstoffen und Arzneimitteln auf externe Prüfeinrichtungen zurückgreifen; ggf. erfolgt dort auch die Chargenfreigabe. Deshalb muss sich die Leitung der Qualitätskontrolle mit der Auditierung und Überwachung von Auftragslaboratorien im Detail beschäftigen und überprüfen, ob alle aktuellen Anforderungen umgesetzt sind.

 

  • Erforderliche Vorgabedokumente im Unternehmen
  • Validierungsdokumentation (Validierungsplan, -protokoll und -bericht)
  • Qualifizierung und Kalibrierung analytischer Geräte und (Mess-)Instrumente (Vertiefung)
  • Anforderungen an die Qualifizierung von Waagen
  • Zusammenarbeit mit externen Laboren und Lieferantenqualifizierung
     

 

Modul 7
Dr. Markus Veit
(120 min)
Auswertung und Bewertung von Daten im QK-Labor

 

On-Demand Aufzeichnung vom 30.10.25
Der sachgerechte Umgang mit Daten im QK-Labor und deren Integrität gewinnt im Lichte der Verwendung von computergestützten Auswertungs- und Dokumentationssystemen zunehmend an Bedeutung. Dabei gilt es für die Auswertung der durchgeführten Messungen, aber auch für viele andere Aktivitäten, wie beispielsweise Qualifizierungen und Validierungen, angemessene (statistische) Verfahren zu verwenden. Die Berechnungen, wie auch immer sie erfolgen – ob mit der Chromatographie-Software, im LIMS oder mit eigens erstellten Excel-Anwendungen –müssen richtig sein und den Anforderungen an die Datenintegrität genügen. Bei der Aus- und Bewertung von Analysendaten gilt es auch zu beleuchten, inwieweit Mehrfachbestimmungen mit einer Mittelwertbildung eine Option abbilden können, die Varianz analytischer Prüfergebnisse zu verbessern und so eine bessere Vorhersagequalität zu ermöglichen oder eine bessere Kompatibilität mit den Spezifikationsgrenzen zu erreichen. Schließlich haben all diese Aspekte einen Einfluss auf das Risiko, „Out-of-Trend“-, „Out-of-Expectation“- oder gar „Out-of Specification“-Ergebnisse zu erhalten. Derartige Ergebnisse müssen sachgerecht bearbeitet und bewertet werten.

 

  • Typen von Akzeptanzkriterien und analytischen Ergebnissen
  • Berichten von Ergebnissen, Nachkommastellen, signifikante Stellen
  • Runden und Schneiden von Ergebnissen
  • Deskriptive Statistik | Inferenzstatistik
  • Äquivalenztest zur Bewertung von Validierungsergebnissen
  • Validierung von Excel-Berechnungsvorlagen
  • OOS – OOE – OOT
  • Datenintegrität im QK-Labor
     

Qualitätskontrolle Fortbildung: Vorteile unseres Programms

Das Programm zur Qualifizierung zur Leitung der Qualitätskontrolle im GMP-Umfeld bietet zahlreiche Vorteile, die sowohl den individuellen Teilnehmer/innen als auch ihren Unternehmen zugutekommen. Hier sind die wesentlichen Vorteile zusammengefasst:

1. Flexibilität durch On-Demand-Lernen

  • Zeit- und ortsunabhängig: Lernen Sie, wann und wo es Ihnen passt – ob am Arbeitsplatz, zu Hause oder unterwegs.
  • Individuelles Lerntempo: Wiederholen Sie Inhalte nach Bedarf und passen Sie die Fortbildung an Ihren eigenen Rhythmus an.

2. Praxisorientierte Inhalte

  • Anwendung im Arbeitsalltag: Die vermittelten Inhalte sind auf die praktische Umsetzung im GMP-Umfeld ausgerichtet und ermöglichen einen direkten Transfer in die betriebliche Praxis.
  • Best-Practice-Beispiele und konkrete Fallstudien erleichtern die Umsetzung des Gelernten.
  • Erfahrungen von Expert/innen: Profitieren Sie von dem Wissen und den Erfahrungen der Referent/innen aus der GMP-Praxis.

3. Umfassende Abdeckung aller relevanten Themen

  • Das Programm deckt alle wichtigen Bereiche der Kontrollleitung ab: von regulatorischen Anforderungen über analytische Verfahrensentwicklung und -validierung bis hin zu Führungskompetenzen und digitaler Transformation.

4. Stärkung der beruflichen Kompetenz

  • Erfüllung regulatorischer Anforderungen: Lernen Sie, wie Sie Compliance sicherstellen und regulatorische Hürden souverän meistern.
  • Optimierung von Prozessen: Steigern Sie Effizienz und Qualität durch moderne Strategien und Technologien.
  • Führungsqualitäten ausbauen: Werden Sie zu einer kompetenten und motivierenden Führungspersönlichkeit in der Qualitätskontrolle.

5. Zeit- und Kosteneffizienz

  • Effizientes Lernen: Die kompakten 90- bzw. 120-Minuten-Module sind darauf ausgerichtet, in kurzer Zeit maximalen Nutzen zu bieten.
  • Keine Reiseaufwände: Dank des On-Demand-Formats entfallen Kosten und Zeitaufwände für Präsenzveranstaltungen.

6. Zertifikat als Kompetenznachweis

  • Anerkennung Ihrer Qualifikation: Nach Abschluss des Programms erhalten Sie ein Zertifikat, das Ihre neu erworbenen Fähigkeiten dokumentiert und Ihre berufliche Weiterentwicklung unterstützt.

Unsere Referenten für die Qualitätskontrolle Fortbildung

Qualifizierung zur Leitung der Qualitätskontrolle im GMP-Umfeld für Arzneimittel mit kleinen Molekülen und mit pflanzlichen Wirkstoffen
Meryam Mentgen-Wolny
Meryam Mentgen-Wolny

absolvierte ihr Pharmaziestudium an der Universität Freiburg und berufsbegleitend die Weiterbildung zur Fachapothekerin für Pharmazeutische Analytik. Seit 2012 ist sie bei der HHAC Labor Dr. Heusler GmbH für die Validierung von analytischen Methoden (HPLC, GC, Titrationen, …), Methodentransfers, Arzneibuchanalytik und die Qualifizierung von neuen Geräten zuständig. Extern hält sie wiederkehrend Vorträge zu den entsprechenden Themen aus ihren Aufgabengebieten. Seit 2016 arbeitet sie als Mitglied einer Expertengruppe an der Überarbeitung von Arzneibuchmonographien des Europäischen Arzneibuchs mit.  

Dr. Markus Veit
Dr. Markus Veit

ist Geschäftsführer der ALPHATOPICS GmbH. Er studierte Pharmazie in Frankfurt, promovierte an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg und habilitierte dort. Von 2003 bis 2024 lehrte er als apl. Professor an der Goethe-Universität Frankfurt. Er ist Fachapotheker für Pharmazeutische Analytik. Seit über 25 Jahren ist er Mitglied im Fachausschuss „Pharmazeutische Chemie“ der Deutschen Arzneibuchkommission und in unterschiedlichen Expertengruppen beim EDQM. Weiterlesen…

Zusammenfassung

Das Programm zur Qualifizierung zur Leitung der Qualitätskontrolle nach den Anforderungen im GMP-Umfeld der EU und der Schweiz bietet eine umfassende und praxisnahe Weiterbildung, die speziell auf die Anforderungen in der modernen Qualitätskontrolle abgestimmt ist.

Flexibel qualifizieren und Führung übernehmen – mit praxisbewährtem Expertenwissen

Flexibel qualifizieren und Führung übernehmen – mit praxisbewährtem Expertenwissen

In sieben modularen Einheiten à 90 bzw. 120 Minuten erlernen die Teilnehmer/innen alle wesentlichen Aspekte der Prüfung von Wirkstoffen und Arzneimitteln sowie der Durchführung von Stabilitätsprüfungen kennen. Das On-Demand-Format ermöglicht maximale Flexibilität, sodass die Fortbildung individuell in den Arbeitsalltag integriert werden kann.

Die Inhalte sind praxisorientiert und bieten eine Reihe Best-Practice-Beispiele für die direkte Anwendung im Unternehmen. Neben Fachwissen stärkt das Programm auch die Kompetenzen in Organisation und Führung, um Teams effizient zu leiten.

Unsere beiden erfahrene Referenten vermitteln das Wissen anschaulich und praxisnah. Nach Abschluss des Programms erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, das ihre neu erworbenen Qualifikationen dokumentiert. 

Dieses Programm ist der ideale Weg, um sowohl die persönliche als auch die betriebliche Leistungsfähigkeit im GMP-Umfeld nachhaltig zu verbessern.

Preise & Buchung

Preise & Buchung

Leitung der Qualitätskontrolle im GMP-Umfeld für Arzneimittel mit kleinen Molekülen und mit pflanzlichen Wirkstoffen

 

Das Programm ist dauerhaft als flexibles On-Demand-Format verfügbar. Die Module des Programms sind nur komplett buchbar.

✓ Preis - Fortbildung 100% on-demand & flexibel: 1.850,- € zzgl. MwSt. p. P.

Setzen Sie auf fundiertes Expertenwissen – praxisnah und direkt umsetzbar.

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